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Schulsozialarbeit - Björn Försterling: Aktionismus auf den letzten Metern – Weil missbraucht Flüchtlingsgelder für seinen Wahlkampf

Veröffentlicht am Freitag, 1. September 2017 16:35 Uhr von Björn Försterling, MdL, Kreisverband

Hannover. Als „Missbrauch von Flüchtlingsgeldern für Wahlkampfzwecke“ kritisiert der schulpolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Björn Försterling, die Verkündung weiterer Schulsozialarbeiter: „Dass der Kandidat zur Landtagswahl und Ministerpräsident Stephan Weil spontan in seinem Wahlkreis an einer Schule mehr Schulsozialarbeiter verspricht, ist eine durchschaubare und traurige Wahlkampfmasche der SPD.“ Es sei erstaunlich, so Försterling, dass die für diese Maßnahme vorgesehenen Schulen noch nicht benannt werden konnten. „Man wird in den kommenden Wochen erleben, dass die dreißig zusätzlichen Stellen von dreißig SPD-Kandidaten für Schulen in ihren Wahlkreisen versprochen werden. Die Aktion des Ministerpräsidenten hilft nicht in erster Linie den Schulen, sondern seiner Partei. So war es schon bei den bereits bestehenden zwanzig Stellen, die in der Schulsozialarbeit geschaffen wurden. Gut 80 Prozent dieser Stellen gingen in klassische SPD-Hochburgen. Diese wenigen zwanzig Stellen waren allerdings auch absehbar zu wenige. Dass jetzt kleckerweise bis zum 15. Oktober nicht mehr als bekannte Notwendigkeiten verkündet werden, ist eigentlich ein Armutszeugnis für den Wahlkämpfer Weil“, so Försterling.   

Hintergrund: Ministerpräsident Stephan Weil hat gestern im Rahmen eines Wahlkampfauftritts an einer Schule in seinem Wahlkreis spontan eine Aufstockung der Schulsozialarbeiter von 20 auf 50 Stellen verkündet. Von dieser Maßnahme solle auch die von ihm besuchte Schule profitieren. 

Presseinformation
Nr. 202/2017 -  Hannover, den 01.09.2017



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